Venezuela„Es ist der nackte imperiale Anspruch“

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Unterstützer des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro protestieren am 3. Januar in Caracas.
Unterstützer des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro protestieren am 3. Januar in Caracas. (Foto: Jesus Vargas/Getty Images)

Die „Monroe-Doktrin“ sollte den US-Amerikanern einst das Recht auf die ganze westliche Hemisphäre sichern. Der Politikwissenschaftler Bernd Greiner erklärt, was der Angriff auf Venezuela damit zu tun hat und warum man von einer „Donroe-Doktrin“ Trumps sprechen kann.

Interview von Sonja Zekri

Wer die neue Nationale Sicherheitsstrategie der USA gelesen hat, war vielleicht weniger überrumpelt von Donald Trumps Coup in Venezuela. Denn in dem Papier war Anfang Dezember ganz offen die Rede von der Rückkehr der „Monroe-Doktrin“, der verrufenen „Hinterhof“-Politik der USA in Lateinamerika. Der Hamburger Politikwissenschaftler Bernd Greiner sortiert im Interview die Kontinuitäten und Brüche der Lateinamerika-Politik.

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Was war das in Venezuela, ein Coup, ein Staatsstreich? Sicher ist, dass die US-Militäraktion gegen Diktator Maduro ein Bruch mit der Weltordnung ist, ein Rückfall in Zeiten von Kolonialismus und Imperialismus. Und jetzt?

SZ PlusVon Peter Burghardt, Jan Heidtmann und Boris Herrmann

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