KI und KatholizismusDer Mensch ist keine Maschine, die Maschine kein Mensch

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Jedes Wort wurde gewogen, mit ältesten und mit neuen Texten harmonisiert: Papst Leo XIV. unterzeichnet die Enzyklika „Magnifica humanitas“.
Jedes Wort wurde gewogen, mit ältesten und mit neuen Texten harmonisiert: Papst Leo XIV. unterzeichnet die Enzyklika „Magnifica humanitas“. AFP

Papst Leo weist der künstlichen Intelligenz in seiner ersten Enzyklika theologisch ihren Platz zu: Eine Technik, die sich an die Stelle ihrer Erfinder setzen will, sei die maximale Verleugnung der Würde des Menschen.

Von Gustav Seibt

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Es sind zwei große biblische Bilder, die von der ersten Enzyklika Leos XIV. – „Magnifica humanitas“, „Großartige Menschheit oder Humanität“ – gleich zu Beginn aufgerufen werden: der Turmbau zu Babel und der Wiederaufbau der Mauern Jerusalems nach dem babylonischen Exil des Volkes Israel. Der Turmbau im Buch Genesis des Alten Testaments symbolisiert den ersten Moment menschlicher Selbstüberhebung, als monströses Werk von Gewalt und Macht, sogar von totalitärer Unterwerfung unter einen einzelnen Zweck, samt einheitlicher Sprache, vor allem ohne Bezug auf Gott und die von ihm gesetzten moralischen Grenzen. Die Strafe dafür war die Etablierung des Pluralismus der Sprachen und Völker, die Zerstreuung der Menschheit in Vielfalt.

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SZ PlusVon Elisa Britzelmeier und Annette Zoch

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