Kolumne: Washington, D. C.Die Furcht anderer Menschen

Lesezeit: 4 Min.

Zeiten der Militarisierung:  amerikanische Soldaten, die sich auf Weisung des Präsidenten zur Zeit in Washington, D. C. aufhalten.
Zeiten der Militarisierung:  amerikanische Soldaten, die sich auf Weisung des Präsidenten zur Zeit in Washington, D. C. aufhalten.
Jose Luis Gonzalez/Reuters

In Washington beginnt die Schule, die Lehrer strahlen Begeisterung aus, der Himmel ist blau. Aber unter deutschen Immigranten geht die Angst um, sie könnten jederzeit in Abschiebehaft landen.

Von Hilmar Klute

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Der Sommer ist noch nicht vorbei, aber die Ferien sind es, und mit dem ersten Schultag beginnt in den USA die große Zeit der Gefühlsausbrüche. Man bekommt Mails von den Lehrerinnen, in denen von einem fantastischen Jahr die Rede ist, das nun kommen wird. Alle Kinder sind in ihren neuen Klassen angekommen, die werden nämlich Jahr für Jahr durchgewechselt, damit sich neue Freundschaften ergeben. Freundschaften sind in Amerika ein wenig anders als in Deutschland, jedenfalls findet meine ältere Tochter, dass man mit Freundinnen in Washington weniger Spaß hat als mit denen in Berlin.

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