USABesuch beim Anti-Trump

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Donald Trump schlug vor, Franklins Gesicht von der Hundert-Dollar-Note zu nehmen und stattdessen sein eigenes auf den Geldschein drucken zu lassen.
Donald Trump schlug vor, Franklins Gesicht von der Hundert-Dollar-Note zu nehmen und stattdessen sein eigenes auf den Geldschein drucken zu lassen. (Foto: IMAGO/Pond5 Images)

Nach einer finsteren Woche hilft ein Blick zurück in die US-Geschichte: Benjamin Franklin liebte die Pressefreiheit, Wissenschaft und Literatur. Was ist heute noch übrig vom Geist des Gründervaters?

Von Hilmar Klute

Vor ein paar Tagen war ich in der National Portrait Gallery, weil ich einmal andere Gesichter sehen wollte als die von Trump, Vance und Stephen Miller. Aus den goldenen Rahmen blickten mich ernste Männer mit Perücken auf dem Kopf an, sorgsam gedrehte Locken, streng aus der Stirn gestrichene weiße Kunsthaare. Ich habe versucht mir vorzustellen, ob Stephen Miller, J. D. Vance oder der andere Typ angenehmer wirken würden, wenn sie Rokoko-Perücken trügen und Gehröcke mit breiten Kragen anhätten.

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