Abtreibungsdebatte:Die Amerikaner brauchen gar keine Mullahs

Lesezeit: 5 min

Oberstes US-Gericht kippt liberales Abtreibungsrecht

Befürworter eines liberalen Abtreibungsrechts demonstrieren vor dem Obersten Gerichtshof in Washington - während die Leute anderswo über die Talibanisierung witzeln.

(Foto: picture alliance/dpa/FR159526 AP)

Kommentatoren behaupten einstweilen, mit dem Abtreibungsurteil führe die USA die Scharia ein. Wie solche Aussagen von der gefährlichen Strömung christlicher Nationalisten ablenken und der Islam missverstanden wird, wieder einmal.

Von Dunja Ramadan

Die Richter am US-Supreme-Court tragen Bart und Turban, als sie das Abtreibungsurteil verkünden. Sie blicken grimmig, wie Männer mit Bart und Turban eben so gucken. Rechts von ihnen steht die amerikanische Flagge: die der Vereinigten Staaten, des "land of the free", des "Landes der unbegrenzten Möglichkeiten", das nach diesem Urteil zum Land der begrenzten Möglichkeiten wird. Vor allem für seine Frauen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Mornings; single
Liebe und Partnerschaft
»Was, du bist Single?«
Sommerferien
Warum tun wir uns den Urlaub mit Kindern eigentlich an?
Hausputz vor dem Urlaub
"Beim Saubermachen der eigenen Wohnung sind wir mit uns selbst konfrontiert"
Psychologie
"Vergiftete Komplimente sind nicht immer leicht erkennbar"
Corona
"Wir werden die Wiesn bitterböse bereuen"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB