DebatteWas hat das mit mir zu tun?

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Dass das vorgeblich starke Geschlecht dem anderen seinen Willen aufzwingt, zieht sich durch die Menschheitsgeschichte – bis heute. Detail der Statue „Der Raub der Sabinerinnen“ von Giambologna in der Loggia dei Lanzi, Florenz.
Dass das vorgeblich starke Geschlecht dem anderen seinen Willen aufzwingt, zieht sich durch die Menschheitsgeschichte – bis heute. Detail der Statue „Der Raub der Sabinerinnen“ von Giambologna in der Loggia dei Lanzi, Florenz. DreamstimexPottermar/IMAGO

Der Fall Fernandes zeigt, dass es zwischen den Geschlechtern noch immer ein strukturelles Problem gibt – ganz egal, wie feministisch sich manche Männer auch geben. Wie kann aus bloßen Bekenntnissen echte Veränderung erwachsen?

Essay von Jens-Christian Rabe

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Achtung: Dies ist ein Text für Männer. Frauen dürfen ihn natürlich auch lesen. Aber er ist ausdrücklich nicht für sie geschrieben. Also: Nicht wenige der kleineren und größeren Gespräche in den Tagen nach der Veröffentlichung der Recherchen des Spiegels zu den Missbrauchsvorwürfen der Moderatorin Collien Fernandes gegen den Schauspieler und Produzenten Christian Ulmen, ihren Ex-Mann, landeten irgendwann bei der für die männlichen Teilnehmer zentralen Schmerzfrage der Debatte: Was, bitte, hat das denn mit mir zu tun? Tja, was?

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:„Im schlimmsten Fall führt das zu Nachahmungseffekten“

Wie verändern der Fall von Collien Fernandes und der Pelicot-Prozess das Verhältnis zwischen den Geschlechtern – müssen Frauen damit rechnen, vom Partner missbraucht zu werden? Der Psychotherapeut Josef Aldenhoff über zerstörtes gesellschaftliches Grundvertrauen.

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