Ulinka Rublack: "Die Geburt der Mode":Adieu, Innerlichkeit

Lesezeit: 4 min

Ulinka Rublack: "Die Geburt der Mode": Schön sittsam, aber auch schön bunt: Stadtleben der frühen Neuzeit in einem der "Augsburger Monatsbilder" von einem anonymen Maler, um 1531.

Schön sittsam, aber auch schön bunt: Stadtleben der frühen Neuzeit in einem der "Augsburger Monatsbilder" von einem anonymen Maler, um 1531.

(Foto: Deutsches Historisches Museum/Gemeinfrei)

Fashion Victims in deutschen Renaissance-Städten: Die Historikerin Ulinka Rublack über die "Geburt der Mode".

Von Johan Schloemann

Bauchfrei? Zu flippig angezogen? Es gab einmal eine Zeit, da reagierte man auf solche und ähnliche Gefahren der Zurschaustellung mit offiziellen Kleiderordnungen. In den protestantischen Städten der frühen Neuzeit versuchte man, gegen Luxus und Eleganz vorzugehen, Samt und Seide zu verbieten und ein bestimmtes Aussehen durchzusetzen, genau so, wie man sich dem Klischee nach strenge Protestanten vorstellt: einfarbig, dunkel, hochgeschlossen, sittsam.

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