MeinungKrieg in der UkraineBesetzt mit den Leichen russischer Soldaten

Gastbeitrag von Iwan Filippow und Alexander Estis

Lesezeit: 7 Min.

„Einheit führt zum Sieg“: Können Durchhalteparolen (wie hier vor dem Außenministerium in Moskau) über die herben Verluste und geringen Geländegewinne hinwegtäuschen?
„Einheit führt zum Sieg“: Können Durchhalteparolen (wie hier vor dem Außenministerium in Moskau) über die herben Verluste und geringen Geländegewinne hinwegtäuschen? Alexander Nemenov/AFP

Der Angriffskrieg in der Ukraine dauert nun länger als der Große Vaterländische Krieg Russlands gegen Nazideutschland. Putin ist es egal, wie viele Menschen für seinen Sieg noch sterben müssen.

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Diese Woche, die mit dem 12. Januar beginnt, ist für die russischen Machthaber, ihre Gefolgschaft und ihre Propagandamaschinerie eine überaus unerfreuliche. Eindrücklich führt sie gerade den Russen selbst vor Augen, wie schwach ihre Armee und wie verlogen die Sprachhülsen der Kremlpropaganda sind: Suggeriert schon der offizielle Euphemismus für den groß angelegten Angriffskrieg in der Ukraine – nämlich „militärische Spezialoperation“ – Effizienz und Schnelligkeit, so sprechen die Zahlen eine andere Sprache. Denn mit Beginn dieser Woche dauert diese „Spezialoperation“ länger als der sogenannte Große Vaterländische Krieg Russlands gegen Nazideutschland.

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