Der schöne graue Zug braucht für die 500 Kilometer lange Strecke von Kiew nach Charkiw knapp vier Stunden. An diesem Morgen des 9. Septembers, dem Tag nach Beginn der ukrainischen Gegenoffensive, ist er fast leer. Wir sind, begleitet von einer kleinen Eskorte ukrainischer Freiwilliger, allein im Waggon. Und auch der Bahnhof von Charkiw ist im körnigen Licht des späten Sommers wie ausgestorben.
Krieg in der UkraineEine Reise zu den Siegessicheren
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Unterwegs in der Ukraine: Bernard-Henri Lévy begleitet von einer kleinen bewaffneten Eskorte.
Marc Roussel/Marc RousselEs gibt einen Unterschied zwischen dem Beginn des Krieges und der Gegenwart: Die Menschen in der Ukraine haben keine Angst mehr.
Gastbeitrag von Bernard-Henri Lévy
