Die Deutsche Presse-Agentur, eine Instanz des sachlichen Nachrichtenjournalismus, schickte im November 2011 eine lustige, aus heutiger Sicht auch tiefsinnige Frage in die Welt: „Twilight-Film: Heimlich gucken oder offen zugeben?“ Damals stand die Premiere des vorletzten Films aus der in Deutschland mit „Bis(s) zum Morgengrauen“ betitelten Buchreihe bevor, die für Millionen überwiegend junge Leserinnen zur éducation sentimentale wurde. Eine 28-jährige Londonerin namens Kate gab der Nachrichtenagentur auf dem Höhepunkt des Vampirfiebers zu Protokoll: „Klar, eigentlich wissen wir alle, dass die Geschichte vollkommen bescheuert ist, aber was soll’s.“
„Twilight“Erlöse mich
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Eine Vampirromanze verdrehte vor zwanzig Jahren Millionen jungen Leserinnen den Kopf. Warum „Twilight“ der Anfang der großen Romantasy-Welle im Buchhandel war – und man sich ihretwegen nicht sorgen muss.

Liebesromane:Küss mich, du Arschloch!
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