TV-Tipps zu Ostern Für alle, denen am Osterwochenende "Stirb langsam" fehlt: Actionfilme

"Sharknado 3: Oh Hell No!", Tele 5, Sonntag 20.15 Uhr

Die Königin des Trash ist die Produktionsfirma "The Asylum". Kaum ein Werk, das nicht von Kritik und Publikum ebenso gnadenlos verrissen wird, wie seine fiktiven Filmmonster die Filmfiguren zerreißen. Die "Sharknado"-Reihe geht dabei aber noch einen Schritt weiter und betritt die berüchtigte Meta-Ebene. Ist aber egal. "Sharknado 3" ist ein Trashfilm, der weiß, dass er ein Trashfilm ist, und wirklich nur ein Trashfilm sein will. Das ist lustig. Schon allein wegen David Hasselhoff als Vater der Hauptfigur.

"Batman Begins", Pro Sieben, Freitag 20.15 Uhr; danach "The Dark Knight"

Einen Tag nach dem Kinostart von "Batman v Superman: Dawn of Justice" zeigt Pro Sieben die ersten beiden Teile der Batman-Trilogie von Christopher Nolan. Die sind auf beißenden Realismus ausgelegt - und suchen die ganz großen Analogien: Schuld, Chaos und Verantwortung. Starke Bilder und das hohe schauspielerische Niveau eines Star-Ensembles. Nicht nur für Batman-Fans.

"Machete Kills", RTL, Sonntag 23.05 Uhr

Danny Trejo in seiner Paraderolle. Ein ganz fieser Hauptcharakter, von Robert Rodriguez mit Machete in der Hand erfunden. Die Story ist abgefahren albern, es geht um ein Attentat, Mexikaner in den USA, sexy Frauen, harte Männer, Blut und Gedärme. Das trifft nicht jedermanns Geschmack, aber wer auf trashige B-Movie-Optik steht, hat einen heiligen Spaß.

"Gravity", Pro Sieben, Sonntag 20.15 Uhr

Einer der eindrucksvollsten Filme der vergangenen Jahre. George Clooney und Sandra Bullock auf Routine-Mission im All. Dann zerstört ein Meteoritenschauer das Shuttle, die ISS und die Hoffnung, lebend zur Erde zurückzufinden. Überwältigende Bilder und Oscar-prämierte Kameraarbeit. Das Ensemble ist sehr überschaubar, doch die Kulisse der Erdkugel vor schwarzem Hintergrund ist sowieso der eigentliche Star. Die verzweifelt-majestätische Stille des Weltraums entschuldigt in jeder Sekunde, dass in diesem Film eigentlich sehr wenig passiert.