OperHier ist alles drin, was Oper heute braucht

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Turandot, die wundervolle Ewa Vesin, in ihrer Stahlträne.
Turandot, die wundervolle Ewa Vesin, in ihrer Stahlträne. Martin Sigmund

Wagner, Krieg und Ökodrama: Anna-Sophie Mahler inszeniert in Stuttgart „Turandot“ – und leiht sich für Puccinis unvollendet gebliebene Oper einen neuen Schluss aus dem „Tristan“.

Von Egbert Tholl

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Was für ein herrlicher Lärm! Hier gibt es keine Einleitung, kein Vorspiel, krachend knallt die Musik in den Raum, rau und roh. Wüst geht es zu im Graben, manchmal auch holprig, aber der Duktus stimmt, mit dem der Dirigent Valerio Galli und das Staatsorchester Stuttgart hier ans Werk gehen. Puccinis „Turandot“ ist eine böse Oper, sie handelt von Macht und einer jahrtausendealten Rache, da muss es krachen. Manche Kenner des Werks haben beim Besuch der Staatsoper Stuttgart sogar Ohrstöpsel dabei.

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