Eines kann man Michael Wolff nicht vorwerfen: Dass er die Leser über seine Motive im Ungewissen lassen würde. 17 Monate, nachdem er in "Feuer und Zorn" als Erster das Chaos im Weißen Haus unter Donald Trump in eine stimmige Erzählung gepackt hat, legt der 65-Jährige nach. "Unter Beschuss", das am Dienstag gleichzeitig in den USA und Deutschland erscheint, soll nichts weniger sein als "eine Live-Geschichte dieser außerordentlichen Zeiten, denn sollten wir sie erst im Nachhinein verstehen, ist es vielleicht zu spät".
Neues Buch über TrumpAm Ende die Selbstzerstörung
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Er hat eine Weltmacht seinen Impulsen und Instinkten unterworfen: Donald Trump.
AFP"Verrückt", "hyperaktives Kind", "Clown": Autor Michael Wolff setzt mit "Unter Beschuss" seine Live-Geschichtsschreibung zu Donald Trump fort, inklusive saftiger Zitate zum US-Präsidenten. Doch wie nah dran ist er tatsächlich?
Von Matthias Kolb
