DebatteVon wegen Widerstand

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Donald Trump schüttelt bei seiner zweiten Vereidigung John Roberts die Hand, dem Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofs.
Donald Trump schüttelt bei seiner zweiten Vereidigung John Roberts die Hand, dem Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofs. Chip Somodevilla/via REUTERS

Mit dem Urteil für die Staatsbürgerschaft qua Geburt wird der Oberste Gerichtshof der USA gerade als Korrektiv zu Trump missverstanden. Dabei arbeiten die Richter längst am viel größeren Backlash.

Von Ronen Steinke

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Ist das jetzt die letzte demokratische Brandmauer, die noch steht in den USA? Neun Richterinnen und Richter des Obersten Gerichtshofs, die zurückgezogen in einer Art von griechischem Tempel mitten in Washington hausen, hinter dorischen Säulen, wie ein kleiner Rat der Weisen, gemeinsam 591 Jahre alt. Auf sie richten sich gerade ungewöhnlich große Hoffnungen, nachdem sie dem Brachialpolitiker und Ethnosuprematisten im Weißen Haus in der vergangenen Woche erstmals deutlich Kontra gegeben haben. Unter denen, die da Kontra gaben, war zum Beispiel auch eine eigentlich ultrakonservative Richterin, Amy Coney Barrett. Eine, die Trump ihren Job verdankt.

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