SprachanalyseEs geschehe

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(Foto: Collage: sted/SZ, Foto:Saul Loeb/AFP)

Warum ist die kleinkindhafte Rhetorik des US-Präsidenten so erfolgreich? Weil er einen Redner performt, der fortwährend „Action!“ ruft. Zur Sprache Donald Trumps. Und weshalb es sinnlos ist, den Mann „entlarven“ zu wollen.

Gastbeitrag von Stefanie Hennig

Der Mann ist auf dem Sprung, 45 Minuten lang. Schon darin besteht der Bruch mit dem, was sich im politischen Raum rhetorisch etabliert hat. Das Interview mit Dasha Burns vom US-Online-Magazin Politico beginnt, und Trump sitzt auf der Kante seines Ledersessels. Er wird diese Position bis zum Ende des Interviews nicht ändern. Er lässt sich kein einziges Mal in den Sesselrücken fallen, er legt kein einziges Mal die Arme auf den Sessellehnen ab.

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