US-AußenpolitikDonalds Dealplomatie

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(Foto: Collage: sted/SZ, Fotos: imago (2))

Wandel durch Handel, wer Geschäfte macht, schießt nicht aufeinander? Das war einmal. Wirtschaftsbeziehungen sind zur Waffe geworden – und das ist noch die positive Deutung.

Von Sonja Zekri

Doomsday-Prognose für Europa, Rückkehr der Monroe-Doktrin – man kommt aus dem Staunen nicht heraus über die neue US-Sicherheitsstrategie. Dass die Weltgeltung der USA von einer Fortpflanzungsoffensive abhängt, in der „starke, traditionelle Familien“ viele „gesunde Kinder“ aufziehen sollen, hätte beispielsweise Wladimir Putin im reproduktiven Krisengebiet Russland auch nicht zwingender formulieren können. Was die neue Strategie aber auch dokumentiert, ist eine sich seit Längerem abzeichnende Entwicklung im Verhältnis von Ökonomie und Geopolitik. In ihr kommt der Wirtschaft die Rolle eines so aggressiven, so scharfen Disziplinierungsinstruments zu, wie man es sich noch vor fünf Jahren kaum hätte vorstellen können.

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