"Tristan und Isolde" an der Berliner Staatsoper:Kann denn Irrsinn Liebe sein?

Lesezeit: 4 min

Andreas Schager glänzt als Tristan in der Neuinszenierung von Richard Wagners "Tristan und Isolde" an der Staatsoper Berlin unter Daniel Barenboim. Dimitri Tcherniakov holt die Geschichte konsequent ins Heute.

Von Reinhard J. Brembeck

Liebespaare stellt man sich, dafür sorgen sowohl die Realität wie auch der Film, als jung und gut aussehend vor. Turteln allerdings Grauhaarige oder längst dem gängigen Schönheitsideal Entwachsene öffentlich, dann werden sie zumindest belächelt. So ist das auch auf der Opernbühne. Dort müssen in der Regel ältere und zur Korpulenz neigende Sänger Leidenschaften glaubhaft machen, die für die Pubertät typisch sind und auf der Leinwand von Prototypen à la Rodolfo Valentino oder Sophia Loren gepflegt werden.

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