Was haben Spinnen mit dem Kampf Indigener gegen Lithium-Konzerne, und was hat der wiederum mit einem Ballon aus Plastiktüten zu tun? Auf den ersten und zweiten Blick: nichts. Dann dämmert es vielleicht allmählich: Gemeinsam ist ihnen das Prinzip von Kollaboration und Vernetzung. Der 1973 in Argentinien geborene, seit über 20 Jahren in Berlin lebende Künstler Tomás Saraceno spinnt seit 20 Jahren an diesen Themen. In einer großen Retrospektive im Münchner Haus der Kunst stellt er jetzt einige Stränge seiner Arbeit vor.
AusstellungSchule der Spinnen
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Alles ist vernetzt: Der Künstler Tomás Saraceno lädt im Münchner Haus der Kunst Menschen und Tiere zu einem Ritt durch Forschung, Imagination und Aktivismus.
Von Jörg Häntzschel
