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Tom Hanks:Mut zur Brücke

Der Schauspieler über seine Rolle in dem Film "Bridge of Spies - Der Unterhändler", die europäische Zeitgeschichte und darüber, warum man von Kalifornien aus die DDR so gut sehen kann.

Tom Hanks steht der schwere Fünfzigerjahre-Anzug aus "Bridge of Spies" entschieden besser als der Schnauzer und die Baseballkappe, mit der er zum Interview antritt. Hanks scheint aber nicht nur als Schauspieler ein Experte für die Reanimierung der Fünfziger zu sein. Vergangenes Jahr hat er eine App auf den Markt gebracht, die das Geklacker alter mechanischer Schreibmaschinen auf das iPad überträgt, den "Hanx Writer". Und er hat ein auffälliges Interesse am Kalten Krieg und der DDR. Logisch, dass im Film niemand anderer nun den ersten Agentenaustausch an der Glienicker Brücke aushandelt: den sowjetischen Spion Rudolf Abel gegen den amerikanischen Piloten Francis Gary Powers und den Studenten Frederic Pryor. In der Lesart von Spielberg: ein klares 2:1 für den Westen.

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