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Künstler Tino Sehgal:"Es ist fast wie ein Retreat, man kommt runter"

Tino Sehgal vor einer weiteren sehr langen Zugfahrt.

(Foto: Tino Sehgal)

Der Künstler Tino Sehgal reist und arbeitet nachhaltig. Er erklärt, wie man von Berlin aus mit dem Zug nach Japan fährt, warum die Mitfahrt auf Frachtschiffen auch keine Lösung ist - und wie Kunst nachhaltig sein kann.

Interview von Catrin Lorch

Ein heißer Abend in Yokohama, man feiert die Vernissage einer Biennale. Den Gästen kleben die Abendkleider am Körper, alle klagen über die Zeitumstellung, viele kommen direkt vom Flughafen. Mittendrin stehen Tino Sehgal und sein Galerist Jan Mot. Sie wirken kühl und irgendwie ausgeruht. Dabei liegt hinter ihnen die längste Reise - mit Zug und Schiff. Ein Spleen? Flugangst? Tatsächlich reist Tino Sehgal, einer der weltweit bedeutendsten Künstler seiner Generation, nämlich nachhaltig. Schon immer. Und auch seine Mitarbeiter - wie Louise Höjer - sind mit Bus, Bahn und Schiff unterwegs.

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