Die Vereinigten Staaten geben Milliarden Dollar aus, um einen Krieg gegen Iran zu verlieren, der ihre Oligarchen bereichert, ihre Bürger verarmt, ihre Allianzen beschädigt und ihre Feinde stärkt. Der Krieg offenbart ein Leitprinzip der Außenpolitik von US-Präsident Donald Trump: den Selbstmord der Supermacht. Imperien entstehen und vergehen, aber meines Wissens hat noch nie ein Staat absichtlich und systematisch seine eigene Macht zerstört – erst recht nicht mit solcher Geschwindigkeit.
DebatteEin Toast auf den eigenen Untergang
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Es lässt sich kaum beschreiben, wie primitiv Trumps Herangehensweise ist und wie viel Freude sie den Feinden der USA bereitet: Nach seinem Selbstmord als Supermacht wird Amerika seinen Status nur schwer zurückerlangen.
Gastbeitrag von Timothy Snyder
