bedeckt München 14°

Timothy Snyder im Interview:"Trump will die Politik zerstören"

Präsident Donald Trump.

(Foto: Patrick Semansky/AP)

Der amerikanische Historiker Timothy Snyder blickt zurück auf Trumps erstes Jahr im Amt. Er fürchtet, dass der US-Präsident nicht weniger vorhat, als das Ende der Demokratie herbeizuführen.

Interview von Sacha Batthyany

Am 8. November 2016 wurde Donald J. Trump zum 45. Präsidenten der USA gewählt. Seither spaltet er die Gemüter. Während seine Anhänger unverdrossen zu ihm halten, sind seine Umfragewerte inzwischen im Keller. Keiner seiner Vorgänger im Weißen Haus war ein Jahr nach Amtseinführung so unpopulär. Timothy Snyder ist Professor für Osteuropäische Geschichte und Holocaustforschung in Yale. In seinem Buch "Über Tyrannei. Zwanzig Lektionen für den Widerstand" erwähnt er den Präsidenten mit keinem Wort, und doch geht es um nichts anderes. Snyders Bilanz nach einem Jahr: niederschmetternd - aber es gibt noch Hoffnung.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Mordfall Greta  - Prozess gegen Erzieherin
Gerichtsprozess im Fall Greta
"Helft mir, ich krieg Greta nicht wach"
Freundinnen
Corona und Freundschaft
Es waren einmal zwei Freundinnen
Wanzen 16:9
Bettwanzen
Das große Fressen
Abends am Königsplatz feiernde Leute/Jugendliche. Dezentrale Wiesn
Die Pandemie und ihre Kollateralschäden
Versäume deine Jugend
Schifferdecker NSU Podcast
NSU und rechter Terror
Deutsche Abgründe
Zur SZ-Startseite