NachrufUnser Mann in Brooklyn

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Tim Mohr 2017 in Berlin bei einer Lesung seines Buches „Stirb nicht im Warteraum der Zukunft“.
Tim Mohr 2017 in Berlin bei einer Lesung seines Buches „Stirb nicht im Warteraum der Zukunft“. (Foto: Tom Maelsa/imago)

Er feierte DDR-Punks als Vorbild für Amerika und propagierte deutschsprachige Literatinnen: Zum viel zu frühen Tod des Autors und Übersetzers Tim Mohr.

Von Peter Richter

Die Punks vom Plänterwald waren es, ausgerechnet die zottelige Clique vom Rummelplatz in Berlin, Hauptstadt der DDR. Das war Tim Mohrs Antwort auf die Frage, wer letztlich den Anstoß zum Fall der Mauer gab. Eine ungewöhnliche Antwort für einen Amerikaner; in den USA lautet sie gewöhnlich: Ronald Reagan (wegen „Mr. Gorbatchev, tear down this wall!“, 1987, als hätte Gorbatschow daraufhin „Na gut“ gesagt und getan, wie ihm geheißen).

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