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Thomas-Mann-Villa in Kalifornien:Das Weiße Haus des deutschen Exils

Die Wahl des Architekten hatte symbolhafte Bedeutung: Thomas Mann engagierte Julius Ralph Davidson, einen gebürtigen Berliner.

(Foto: Sebastian Stumpf, 2017. Courtesy Galerie Thomas Fischer, Berlin)

Thomas Mann kämpfte von seiner Villa in Kalifornien aus für eine demokratische und offene Gesellschaft. Erste Blicke in ein Haus, das zu einem notwendigen Begegnungsort deutsch-amerikanischer Freundschaft werden kann.

Von Heinrich Detering

Einer der vielen amerikanischen Freunde, die 1955 den Tod Thomas Manns betrauerten, war Stephen Fritchman. Keineswegs gehört er zu den berühmten Intellektuellen, die bei Thomas Mann in Pacific Palisades ein- und ausgingen. Er war der Pfarrer der Unitarischen Gemeinde in Los Angeles, der Thomas Mann nahestand. Er zählte zu den Wortführern eines linken politischen Christentums in den USA, und Thomas Mann hatte ihn bis zuletzt seinen Freund genannt. Nun, an diesem "day of sorrow", an diesem Trauertag, wurde Fritchman klar: "We would miss those visits to the house in Pacific Palisades." Wir werden diese Besuche im Haus in den Pacific Palisades, diesem Stadtteil von Los Angeles, vermissen.

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