Theater:Alle für alles

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Die Produktion "Die Hundekot-Attacke" ist zum Berliner Theatertreffen eingeladen worden. (Foto: Joachim Dette / Theaterhaus Jena)

Das Theaterhaus Jena wird seit jeher im Kollektiv geleitet - das ist hierzulande einmalig. Die Produktion "Hundekot-Attacke" hat es jetzt zum Berliner Theatertreffen geschafft. Wie machen die das?

Von Egbert Tholl

Sandra Hüller war auch hier. Am Theaterhaus Jena hatte sie ihr erstens Engagement, direkt nach der Schauspielschule 1999. Die damals Einundzwanzigjährige wollte zur gleichen Zeit auch Christoph Marthaler ans Schauspielhaus Zürich holen, so erzählt die Regisseurin Claudia Bauer, die damals Teil der künstlerischen Leitung in Jena war. Hüller war ihre Studentin an der Ernst-Busch-Schauspielschule gewesen, Bauer erinnert sich an eine "sehr seltsame Person aus Thüringen". Sofort aber sei klar gewesen: Die ist eine sehr besondere Begabung. Die Begabung wollte aber noch nicht in die weite Welt hinaus, wollte ihre Jugend nachholen - und blieb zwei Jahre im Ensemble in Jena.

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