TheaterNeue deutsch-polnische Schauspieldirektorin in Schwerin

Die in Polen geborene und in Deutschland aufgewachsene Joanna Lewicka, Preisträgerin des Deutschen Theaterpreises „Der Faust“ 2024, wird 2026 neue Schauspielchefin am Mecklenburgischen Staatstheater. (Archivbild)
Die in Polen geborene und in Deutschland aufgewachsene Joanna Lewicka, Preisträgerin des Deutschen Theaterpreises „Der Faust“ 2024, wird 2026 neue Schauspielchefin am Mecklenburgischen Staatstheater. (Archivbild) (Foto: Bodo Schackow/dpa)

Der neuen Schauspielchefin des Mecklenburgischen Staatstheater eilt ein Ruf als herausragende Regisseurin voraus.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Schwerin (dpa/mv) - Die deutsch-polnische Theaterregisseurin Joanna Lewicka wird Schauspieldirektorin am Mecklenburgischen Staatstheater. Die 1980 in Schlesien geborene und in Baden-Württemberg aufgewachsene Künstlerin wird ihr neues Amt zum Beginn der Spielzeit 2026/27 antreten, wie das Staatstheater in Schwerin mitteilte. Bis dahin leite Nina Steinhilber die Schauspielsparte.

Lewicka fiel frühzeitig mit außergewöhnlichen Projekten auf. Ihre Inszenierung des „Sommernachtstraums“ mit Gefängnisinsassen und professionellen Schauspielern 2012 im polnischen Lublin wurde von der „Gazeta Wyborcza“ zum Kulturereignis des Jahres gekürt. Weitere Theaterarbeiten und Festivals führten Lewicka laut einer Staatstheater-Sprecherin nach Kambodscha, Litauen, Italien, Griechenland, Belarus und in die Ukraine. 

Deutscher Theaterpreis „Der Faust“

Im vergangenen Jahr erhielt Joanna Lewicka den renommierten Theaterpreis „Der Faust“ für ihre Schauspielinszenierung „Antigone“ am Theater Plauen-Zwickau. Staatstheater-Generalintendant Hans-Georg Wegner nennt Lewicka eine „außergewöhnlich spannende Künstlerpersönlichkeit“. Sie strahle ein tiefes Vertrauen aus in das, was Theater ausmache: die Kraft der Sprache, der Bewegung und der Bilder. „Das Bewusstsein, dass Theaterkunst vom Dialog mit uns, dem Publikum lebt, macht ihre Inszenierungen so fesselnd“, erklärt Wegner.

© dpa-infocom, dpa:250615-930-671859/1

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