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Schaubühne Berlin:Making-of eines Mordes

Chronik eines Mordes: Sébastien Foucault (links) als einer der Täter und Tom Adjibi als Opfer.

(Foto: Michiel Devijver)

Milo Rau tappt an der Berliner Schaubühne mit seiner Produktion "Die Wiederholung" in die Fallen, die er partout vermeiden will - das Metatheater will Gewalt­darstellungen hinterfragen, unterliegt aber selbst dem Tarantino-Effekt.

Von Mounia Meiborg

Gewalt ist eindeutig Milo Raus Lieblingsthema. Ob Kindesmissbrauch in Belgien oder Völkermord in Ruanda, Bürgerkrieg im Kongo oder Revolution in Russland - stets geht es bei dem Schweizer Theaterregisseur um das, was Menschen sich antun. Und zwar nicht allein und im Privaten, sondern als Gruppe, Nation oder Gesellschaft. Es geht um kollektive Taten mit kollektiven Folgen.

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