Theater als DebattenraumMehr Dialog, bitte

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Lieber richten als reden: Der berufliche Mail-Schreiber Harald Martenstein (links) beim „Prozess gegen Deutschland“ am Thalia-Theater, bei dem Argumente für und gegen ein AfD-Verbot angehört wurden.
Lieber richten als reden: Der berufliche Mail-Schreiber Harald Martenstein (links) beim „Prozess gegen Deutschland“ am Thalia-Theater, bei dem Argumente für und gegen ein AfD-Verbot angehört wurden. © Fabian Hammerl

Das politische Theater ist viel zu selbstgerecht geworden. Anstatt das Publikum mit wohlfeilen Demo-Parolen zu belehren, sollte man es ernst nehmen. Und auch unliebsame Gedanken auf die Bühne bringen.

Von Peter Laudenbach

Um gleich mal mit einer großen Frage anzufangen: Wie können die Theater, am besten mit Mitteln der Kunst und nicht mit Demo-Parolen, auf das bröckelnde Vertrauen in die Demokratie und die gesellschaftliche Polarisierung reagieren? Welche Antworten finden sie auf die rechte Bedrohung? Finden sie überhaupt Antworten, die über die Gesinnungsdemonstration fürs eigene Milieu hinausgehen?

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