Wer in den Siebziger- und Achtzigerjahren an den Ufern des Rheins lebte, konnte bisweilen ganze Teppiche aus toten Fischen beobachten, die mit dem Bauch zuoberst vorbeitrieben. Diese Zeiten, die das satirische Bläck-Fööss-Karnevalsgospel „Dat Wasser vun Kölle es jot“ inspirierten, sind glücklicherweise vorbei, die Wasserqualität hat sich seitdem verbessert – es gibt rund 60 Fischarten, der Sauerstoffgehalt gilt als annehmbar, manche Menschen schwimmen sogar im Rhein. Aber ist der Rhein wirklich rein?
TheaterWer hat in den Rhein gerotzt?
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Das Schauspiel Köln zeigt „Dat Wasser vun Kölle es jot“, einen „Krimi mit Musik“ über unbekannte Substanzen im Flusswasser. Dahinter steht eine Recherche von „Correctiv“.
Von Alexander Menden
