Der erste Akkord gehört einer Westerngitarre. Schrrrraamm. Ein a-Moll ist das. Dann ein gepickter Lauf nach oben auf ein C, D, F und G. Bisschen „Stairway To Heaven“ von Led Zeppelin, bisschen „House of the Rising Sun“ und, mit Blick auf den Songtitel: natürlich viel „Dust in the Wind“, die Akustik-Ballade der Rockband Kansas. Ist das nun Zufall? Dass einem schon nach den ersten Tönen des Songs „Dust on the wind“ die halbe Rockgeschichte entgegenfällt? Songs, so durchgeleiert, dass man im Musikladen gesteinigt wird, spielt man sie aus Versehen mal an.
KI-FakeHaus der untergehenden Sonne
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Singen wie Neil Young oder James Bay. Sind aber: Fake. „The Velvet Sundown“, wie sie sich auf Facebook mit KI-generiertem Bild präsentieren.
KI-Bild: facebook.com/thevelvetsundownmusic; Bearbeitung/Wasserzeichen: SZDie Band „The Velvet Sundown“ hat Millionen Klicks. Sie ist KI-generiert und trollt die Welt auch sonst blendend. Weil sie zeigt, wie sehr Spotify bestimmt, was wir hören. Eine Spurensuche.
Von Leon Frei
