"The Last Duel" im Kino:"Me Too" anno 1386

"The Last Duel" im Kino: Marguerite de Carrouges (Jodie Comer) beschuldigt einen Kriegsgefährten ihres Mannes, sie vergewaltigt zu haben.

Marguerite de Carrouges (Jodie Comer) beschuldigt einen Kriegsgefährten ihres Mannes, sie vergewaltigt zu haben.

(Foto: Patrick Redmond/AP)

Ridley Scott erzählt in "The Last Duel" von einer Vergewaltigung im Mittelalter, von männlichen Machtstrukturen und Misogynie. Ausgerechnet Hollywood nimmt sich des Themas sexueller Übergriffe an. Wäre da die Gegenwart nicht spannender?

Von David Steinitz

Ein Missbrauchsvorwurf erregte im Frankreich des Jahres 1386 solches Aufsehen, dass er zur Staatsaffäre wurde. Marguerite de Carrouges beschuldigte einen Kriegsgefährten ihres Mannes der Vergewaltigung. Der Beschuldigte stritt die Tat ab, der Ehemann trug den Vorwurf bis zu König Karl VI. Der stimmte schließlich einem öffentlichen Duell nach mittelalterlichen Brauch zu, wo am Ende wenigstens klar ist, wer recht hat: der Überlebende.

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