FilmEine Legende mit Altersdepression

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„Niemand hilft den Demütigen“: Hugh Jackman in „The Death of Robin Hood“.
„Niemand hilft den Demütigen“: Hugh Jackman in „The Death of Robin Hood“. A24/Imago/LMK

Der düstere Kinofilm „The Death of Robin Hood“ dekonstruiert die Sage des strahlenden Retters. Hugh Jackman spielt den angeblichen Helden als brutalen, desillusionierten Killer.

Von Kathleen Hildebrand

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Robin Hood ist kein Held in diesem Film. Er ist ein zotteliger alter Mann in mehreren Lagen Fell, lebt in kahlen britischen Bergen und ernährt sich von mageren Hasen. Und er bereut. Die Geschichten, die man sich über ihn erzählt, sagt er eines Nachts am Lagerfeuer zu einer Streunerin, seien Quatsch. Die Menschen bräuchten so etwas zum Trost und zur Unterhaltung. Robin Hood hilft den Demütigen? „Niemand hilft den Demütigen.“ Die Wahrheit sei, dass er ein Räuber war; ein Mörder, der längst nicht mehr weiß, wie viele Männer, Frauen und Kinder er getötet hat.

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