Künstliche Intelligenz in Oscar-FilmenDer falsche Ungar

Lesezeit: 5 Min.

Klingt wie ein echter Immigrant aus Budapest – aber nur dank KI: Adrien Brody (links, mit Guy Pearce) in „The Brutalist“.
Klingt wie ein echter Immigrant aus Budapest – aber nur dank KI: Adrien Brody (links, mit Guy Pearce) in „The Brutalist“. (Foto: Lol Crawley/A24)

Dürfen die das? In zwei Oscar-Kandidaten, „Emilia Pérez“ und „Der Brutalist“, wurde KI verwendet. Eigentlich wollte sich Hollywood gegen die feindliche Übernahme durch die Technik wehren.

Von Susan Vahabzadeh

Vor einer gefühlten Ewigkeit, es war Ende 2023, sind die amerikanischen Schauspieler in den längsten Streik in der Geschichte Hollywoods getreten. Es ging da im Kern um zwei Dinge: mehr Gewinnbeteiligung in der neuen Welt der Streamingdienste – und die Angst vor dem Einsatz von künstlicher Intelligenz beim Filmemachen. Diese Angst war groß – doch die wenigsten hätten wohl erwartet, dass das Problem bereits die Oscarsaison 2024 überschatten würde, die am Sonntagabend mit der Verleihung der begehrtesten aller Filmpreise zu Ende geht.

Zur SZ-Startseite

Academy Awards
:Das Oscar-Orakel

Zum 97. Mal wird der wichtigste Filmpreis der Welt verliehen. Wer sollte gewinnen, wer könnte gewinnen, wer wird gewinnen? Ein Überblick in den zehn wichtigsten Kategorien.

SZ PlusVon Carolin Gasteiger und David Steinitz

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Gutscheine: