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Teju Cole im Interview:"Mit 33 bin ich ich selbst geworden"

Teju Cole ist in Michigan geboren und wuchs in Nigeria auf.

Der Schriftsteller Teju Cole kehrte mit 17 aus Nigeria in die USA zurück. Im Interview spricht er über das Schwarzsein in Amerika und seine Wandlung vom Fundamentalisten zum Atheisten.

Der amerikanische Autor Teju Cole ist hierzulande bekannt wegen seiner zwei Romane "Open City" und "Jeder Tag gehört dem Dieb". In Amerika aber kennt man ihn auch als einen der interessantesten Essayisten unserer Zeit. In seinen Texten für das New York Times Magazine und den New Yorker setzt er Politik und Kunst, Fotografie und Literatur, Pieter Bruegel und die Google-Bildersuche derart gekonnt miteinander in Beziehung, dass diese Texte über die Jahre zu einem Großkommentar zu unserer Zeit und zugleich zu einem einmaligen Wissensarchiv angewachsen sind. Jetzt endlich erscheint ein Sammelband mit 55 dieser Essays ("Vertraute Dinge, fremde Dinge", Hanser Berlin, 432 Seiten, 24 Euro, E-Book 17,99 Euro), mit denen er momentan im deutschsprachigen Raum auf Lesereise ist. Wir haben Teju Cole in Göttingen getroffen.

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