bedeckt München 11°
vgwortpixel

Teen Choice Awards in Los Angeles:Zum Sieg ein Surfbrett

Jung, berühmt, gutaussehend: Die Gewinner des "Teen Choice Awards" verkörpern dies alles. Neben Zauberlehrlingen und Vampir-Softies ehrten Amerikas Teenager sogar ein als altmodisch abgestempeltes Metier: Countrysängerin Taylor Swift räumte sechs Preise ab.

Wenn es darum geht, den "Teen Choice Award" zu vergeben, dann dürfen Amerikas Teenager auch einmal selbst entscheiden. Die Jugendlichen küren über das Internet ihre Favoriten in Film, Fernsehen, Musik und Sport. Und Countrysängerin Taylor Swift ist ganz offensichtlich der Liebling des jungen Publikums - zumindest in diesem Jahr. Die 21-jährige heimste bei der Preisverleihung am Sonntag in Los Angeles gleich sechs Auszeichnungen ein, darunter die höchste Auszeichnung, den "Ultimate Choice Award".

Taylor Swift

Taylor Swift zählt zu den großen Gewinnern bei den diesjährigen Teen Choice Awards. Bereits im Alter von elf Jahren versuchte die Countrysängerin mit eigenen Songs einen Plattenvertrag zu ergattern.

(Foto: dpa)

Musiker-Kollege und Teenieschwarm Justin Bieber (17) gewann in der Kategorie "Bester männlicher Musikkünstler", sowie für seine Twitter-Nachrichten ("Choice Twit") und als heißester männlicher Jungstar ("Choice Male Hottie"). Seine Freundin Selena Gomez (19) war ihm dicht auf den Fersen als heißester weiblicher Jungstar ("Choice Female Hottie"). Zusammen mit ihrer Gruppe "The Scene" waren sie auch Interpreten der am besten bewerteten Single.

Filmidol Ashton Kutcher ließ sich von den Teenagern für seine Rolle in der romantischen Komödie "Freundschaft Plus" feiern. Justin Timberlake und Cameron Diaz nahmen je ein Surfbrett für ihre Darstellung in "Bad Teacher" entgegen.

Zauberlehrling Harry Potter und seine Freunde stachen zum Abschluss der erfolgreichsten Kinoserie in der Geschichte des Films die "Twilight"-Konkurrenz aus. Der achte und letzte Potter-Film, "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" Teil 2, gewann den Teenie-Preis in der Kategorie "Bester Film des Sommers".

Auch Teil 1 des Zweiteilers kam zum Zuge. Er erhielt eine Trophäe als bester Science-Fiction/Fantasy-Film der Saison. Hauptdarsteller Daniel Radcliffe alias Harry Potter wurde von den jungen Amerikanern sogar zum Filmstar des Sommers gekürt. Allerdings nahm er die Ehre nur in einer Video-Zuschaltung entgegen.

Seine langjährige Filmpartnerin Emma Watson hatte ebenfalls Glück: Als Potters streberhafte Freundin Hermine Granger wurde sie zur besten Filmschauspielerin in einem Science-Fiction-/Fantasy-Streifen erklärt.

Unter den Herausforderern der "Twilight"-Serie setzte sich der gefühlsbetonte Brite Robert Pattinson (Edward Cullen) beim jungen Publikum als bester Film-Vampir durch. Sein Rivale Taylor Lautner, der in der Saga den indianerstämmigen Werwolf Jakob Black verkörpert, wurde zum besten Schauspieler in einem Sci-Fi-/Fantasy-Film ernannt.

Die Abstimmer der Teen Choice Awards müssen zwischen 13 und 19 Jahre alt sein. Gevotet werden kann ausschließlich im Internet. Das Ergebnis wird jeweils in der Sendung des US-Senders Fox vorgestellt. Die Preisverleihung, in der die Trophäen traditionell die Form eines Surfbretts haben, existiert bereits seit 1999.

© sueddeutsche.de/dpa/cris/pak

Weltpremiere von "Harry Potter" in London

Ausgezaubert

Zur SZ-Startseite