Tagung mit Jürgen HabermasTiefschwarze Wolken

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„Recht hat, wer die Macht hat, das Recht zu brechen.“ Demonstrantin bei den Protesten der Armee-Veteranen am 11. November in Washington.
„Recht hat, wer die Macht hat, das Recht zu brechen.“ Demonstrantin bei den Protesten der Armee-Veteranen am 11. November in Washington. (Foto: Jonathan Ernst/Reuters)

Jürgen Habermas möchte nicht mehr öffentlich auftreten. Eigentlich. Zu einem illustren kleinen Münchner Kolloquium zur Krise der westlichen Demokratie kam er trotzdem. In bester Form – und als unbestechlicher Beobachter der tristen Lage.

Von Jens-Christian Rabe

Beim ersten Teil des „Kolloquiums zur Krise der westlichen Demokratien“ im vergangenen April in der Münchner Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung wollte Jürgen Habermas dabei sein, obwohl er eigentlich schon länger nicht mehr auftreten möchte. Die Tagesform gab es dann kurzfristig doch nicht her und wer wollte ihm gram sein deshalb? Der mittlerweile 96-jährige Philosoph und Demokratietheoretiker hat wahrlich seinen Teil beigetragen zum Gespräch der Gesellschaft. Einerseits.

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