Regensburg ist an Pfingsten eine einzige Partymeile, die erste Hitzewelle des Jahres wirkt tropisch in dem ehemaligen Römerkastell mit seinen verwinkelt engen Altstadtgassen und der exorbitanten Kirchendichte. Die Stadt quillt über vor Studenten, Touristen, Einheimischen und den Trachten tragenden Besuchern der Maidult. Und dazwischen eilen dann noch etliche Klassikbegeisterte von Konzert zu Konzert, es sind dieses Jahr mit achtzehn besonders viele, um ja nichts von dem zu verpassen, was die diesjährigen 41. Tage Alter Musik (TAM) an Ausgrabungen, neuen Gruppen und Musikern auffahren. Die Klassikfreunde schwitzen auf den Straßen, kühlen sich ab in den Kirchen und kommen aus dem Staunen nicht heraus.
KlassikDie große Party im Römerkastell
Lesezeit: 4 Min.

Der Regensburger Reichtagssaal ist ein Vorläufer der heutigen Parlamente und mittlerweile einer der Aufführungsorte der Tage Alter Musik. Hier spielen „Les Épopées“ französische Trink- und Liebeslieder.
TAM / Michael VoglJunge Musiker, große Entdeckungen und ein begeistertes Publikum: Die Tage Alter Musik in Regensburg waren ein voller Erfolg. Der heimliche Star war das Cembalo.
