Syrienpolitik:Holt die Terroristen heim

Lesezeit: 5 min

Syrienpolitik: Ehemalige Kämpfer des IS in dem Gefängnis in der Stadt Hasaka, in dem es nun zum Befreiungsversuch und langen Kämpfen kam.

Ehemalige Kämpfer des IS in dem Gefängnis in der Stadt Hasaka, in dem es nun zum Befreiungsversuch und langen Kämpfen kam.

(Foto: Chris Huby/dpa)

...und ihre Familien sowieso. Im Nordosten Syriens sitzen immer noch Dutzende IS-Mitglieder mit deutschen Pässen in Haft. Eine Gefängnisrevolte zeigt: Hierzulande wären sie besser aufgehoben.

Von Moritz Baumstieger

Manche Menschenrechtler haben es, ganz nüchtern und ruhig, mit sachlichen Argumenten versucht. Auch deutsche Staatsbürger, die im Ausland schreckliche Verbrechen begangen haben, bleiben Deutsche. Selbst wenn sie unsere demokratischen Werte ablehnen und ihr krudes Religionsverständnis über alles stellen: Ihren Pass mögen sie zwar weggeworfen haben, ihre Staatsbürgerschaft und ihre Rechte haben die Martins und Muhammads, die Sinas und Susannes damit aber nicht verloren. Auch wenn sie mit einem One-Way-Ticket in die Türkei geflogen und dann mit voller Absicht falsch abgebogen sind: Kalifat statt Bettenburg, Terror statt all inclusive.

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