Synagoge ReichenbachstraßeWie ein helleres und toleranteres Deutschland aussehen kann

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Blick in den Betsaal der restaurierten Synagoge in einem Hinterhof des Münchener Gärtnerplatzviertels
Blick in den Betsaal der restaurierten Synagoge in einem Hinterhof des Münchener Gärtnerplatzviertels
Theo Klein/IMAGO/epd

Alle jüdischen Gemeinden Deutschlands klagen über eine zunehmend bedrückende Bedrohungslage. Da wird die Wiederherstellung einer Münchner Synagoge im Bauhaus-Stil zu einem Zeichen für die ganze Republik.

Von Nils Minkmar

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Die symbolische Bedeutung der Wiedereröffnung der Synagoge in der Münchner Reichenbachstraße am Montag reicht weit über die bayerische Landeshauptstadt hinaus. Sie ist ein Zeichen für die ganze Republik. Dieses Ereignis geht alle an, nicht nur die Jüdinnen und Juden hierzulande. Wir erleben, was so selten geworden ist: eine gute Nachricht, die uns an Momente der Hoffnung in der Geschichte erinnert und all das anregt, was derzeit verkümmert, Zuversicht, Hoffnung und politische Fantasie.

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Vergessen, verfallen, gerettet: Die Synagoge in den Hinterhöfen des Münchner Glockenbachviertels ist ein Bau von besonderer historischer Relevanz. Nun ist ein wichtiger Schritt der Restaurierung geschafft – die Prachtvorhänge der Thorarolle sind da.

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