TheaterSparen ist zu teuer

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„Hamlet“ für Jugendliche: Katharina Hauter (Gertrud) und Pauline Großmann (Ophelia).
„Hamlet“ für Jugendliche: Katharina Hauter (Gertrud) und Pauline Großmann (Ophelia). (Foto: Toni Suter)

Die Krise der Autobranche schlägt in Stuttgart auf den Kulturetat durch. Nach der „Hamlet“-Premiere protestieren Theater- und Opernleute auf der Bühne des Schauspielhauses gegen die Kürzungen.

Von Adrienne Braun

Am Ende liegen alle mausetot am Boden – Gertrud, Claudius, Laertes und schließlich Hamlet. „Die Toten sind nicht tot“, ruft Horatio seinem Freund noch hinterher. Aber wer weiß, ob Shakespeare sich hier nicht geirrt hat. Denn nach drei langen Theaterstunden im Stuttgarter Schauspielhaus steht plötzlich ein Sterben anderer Art im Raum. Mitten im Applaus strömen Hunderte Kulturschaffende in den Saal, postieren sich auf der Bühne mit Transparent und Plakaten, um zu warnen vor einem Kultursterben im großen Stil – und das im wohlhabenden Stuttgart.

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