Staatsoper Stuttgart Ein Präsident will sich verkriechen

Nixon in China; Oper Stuttgart

Richard Nixon (Michael Mayes, hier mit dem Staatsopernchor Stuttgart) näherte sich als US-Präsident bei einem Besuch noch den Chinesen an.

(Foto: Matthias Baus)

Das historische Treffen war ein Medienspektakel, auf der Bühne singen sechs einsame Menschen: Die Stuttgarter Oper zeigt "Nixon in China" ohne Folklore und Chinesen-Imitationen.

Von Reinhard J. Brembeck

Ganz am Schluss ist jede Kommunikation gestört. Auf der kargen, dunklen Bühne, die jetzt bis zum Publikum reicht, sitzt Dirigent André de Ridder auf einer Bank und dirigiert sein Orchester, das unsichtbar irgendwo im Stuttgarter Opernhaus sitzt und dessen peitschend rhythmisierte Klänge per Lautsprecher in den Saal übertragen werden. Auf der Bühne geben sich derweil Nixon, Mao, ihre Frauen und Zhou Enlai ihren Jugenderinnerungen hin. Es sind Kriegserinnerungen. Nixon überlebte den Militäreinsatz im Pazifik, Mao rebellierte gegen die Ausbeutung auf ...

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