Es war einmal ein in die Jahre gekommenes Opernhaus in den Siebzigerjahren mitten in New York. Adresse: 254 West 54th Street, zwischen der Carnegie Hall und dem MoMa gelegen. Das Haus im Dornröschenschlaf wartete auf den rettenden Prinzen, den schließlich die PR-Netzwerkerin Carmen d’Alessio herbeischaffte. Sie kannte Finanziers und Fashion People, Politiker und Performancekünstler und schleppte schließlich zwei ihrer Promi-Freunde nach Manhattan: Ian Schrager und Steve Rubell. Diese hatten sich während ihres Studiums kennengelernt und betrieben bereits einen Club in Queens. Schüchtern der eine, charismatisch der andere, bildeten die beiden ein ideales Geschäftsgespann.
TanzFür immer Studio 54
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Befreiung von den Fesseln der Konvention: Am Salzburger Landestheater ist der Doppelabend „Studio 54“ zu sehen.
Tobias WitzgallDisco-Revival auf Bühnen, in Büchern und in Lady-Gaga-Videos: Der legendäre New Yorker Nachtclub elektrisiert auch fast 50 Jahre nach seiner Gründung noch.
Von Dorion Weickmann
