Cooler Titel: „Stockhausen für Kinder“. Klingt ein bisschen wie „Hotzenplotz“ für Rentner, nur umgekehrt. Aber im Ernst: Ein Werk des Komponisten, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kosmologisch unterfütterte Weltklanggebäude errichtete und nebenbei die elektronische Musik nach vorne brachte, soll für Kinder geeignet sein? Ja, und zwar sehr gut. Das liegt zum einen an Karlheinz Stockhausen selbst, zum anderen an dieser Produktion der Hamburgischen Staatsoper in Kooperation mit der örtlichen Musikhochschule.
KinderoperHört mal zu
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Wie begeistert man junge Zuschauer für die Oper? Ein Blick nach Hamburg, wo sie es mit Avantgarde-Musik von Karlheinz Stockhausen probieren. Klappt gut.
Von Egbert Tholl
