Steven Van Zandt im Interview:"Das fragt man gute Freunde nicht - zumindest in New Jersey"

Steven Van Zandt im Interview: "Ich sang den Bläsern vor, was sie spielen sollten, und dann klang es fantastisch. Damit war ich in der Band." Stevan Van Zandt (rechts) mit Bruce Springsteen im Jahr 2007.

"Ich sang den Bläsern vor, was sie spielen sollten, und dann klang es fantastisch. Damit war ich in der Band." Stevan Van Zandt (rechts) mit Bruce Springsteen im Jahr 2007.

(Foto: Bill Kostroun/AP)

Als Bruce Springsteen ihn nicht in seiner Band wollte, wurde Steven Van Zandt Bauarbeiter. Dann doch Teil der "E Street Band", dann Politaktivist und erfolgreicher "Sopranos"-Darsteller. Ein Gespräch.

Von Joachim Hentschel

Ohne ihn kann ein Bruce-Springsteen-Konzert höchstens halb so gut sein wie mit ihm - mit seiner Gitarre, seiner energischen zweiten Singstimme, seiner bärbeißigen Bühnenpräsenz. Steven Van Zandt, 70, geboren in Massachusetts, gehört als Sidekick, Musiker und Produzent mit Unterbrechungen seit 1975 zu Springsteens E Street Band und hat parallel als Solist und politisch inspirierter Aktivist diverse Projekte realisiert. 1997 kam überraschend noch eine Schauspielkarriere dazu: In den sechs Staffeln der wegweisenden Serie "Die Sopranos" spielte er den schmierigen Mafioso Silvio Dante. In der Reihe "Lilyhammer" bekam er sogar die Hauptrolle. "Soulfire! Meine Rock'n'Roll Odyssee" (Hannibal Verlag, 528 Seiten, 27 Euro) heißt die dicke Autobiografie, die Van Zandt nun veröffentlicht hat. Das neue Dreifach-Album "Summer Of Sorcery Live! At The Beacon Theatre" funktioniert zudem als ausgiebige Hörprobe seiner Band Little Steven & the Disciples of Soul. Im Gespräch ist von seiner notorischen Grimmigkeit übrigens nichts zu spüren - selten begegnet man Rockern mit derart viel gelassener Selbstironie.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Dr. Mathias DOEPFNER, Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE, Portraet, Porträt, Portrait, Angeschnittenes
Springer-Verlag
Meister der erfundenen Gefahren
Elke Heidenreich und Sarah Lee-Heinrich
Rassismus
Die Irrwege der Elke Heidenreich
Erneuerbare Energien
"Die Gesellschaft hat verlernt zu rechnen"
LGBT Lesbian couple love moments happiness concept; liebe freundschaft
Freundschaft und Liebe
"Ich bin mir sicher, dass das die stabileren Beziehungen sind"
road signs PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright xArtusiusx Panthermedia01970275
Wahlchaos - und keine Folgen?
Berliner Irrsinn
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB