Zum Tod von Steve CropperSoul, Man!

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Ob es je einen Favoriten gab unter den Menschen, mit denen er gearbeitet hat? „Wie sollte es da einen geben? Ich habe ja für jeden gearbeitet.“ Steve „The Colonel“ Cropper.
Ob es je einen Favoriten gab unter den Menschen, mit denen er gearbeitet hat? „Wie sollte es da einen geben? Ich habe ja für jeden gearbeitet.“ Steve „The Colonel“ Cropper. (Foto: Andrew Harnik/AP)

Sam & Dave & Wilson & Otis & Aretha & Janis & Booker: Der unermesslich feinfühlige Gitarrist Steve Cropper hat für alle gespielt – und damit ein ganzes Genre auf ewig geprägt.

Von Jakob Biazza

Vor ein paar Jahren saß Steve Cropper, Beiname „The Colonel“, in einem Zoom-Call. Er, wie er sagte, in „Nashville, Tennessee“, eine Ortsbezeichnung, die Akzent-bedingt quasi nur aus einem frisch geteerten Umlaut ähnlich einem deutschen „Ä“ bestand. Cropper war vor ziemlich genau 84 Jahren in Missouri geboren worden, auf einer Farm, die zum ersten Mal ans Stromnetz angeschlossen wurde, als der kleine Steve sieben Jahre alt war. Und er hatte von dort eine Phonetik mitgebracht, die die meiste Zeit klang, als würde er beim Sprechen halb gare Maiskolben kauen.

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