Stephan Lohse: "Das Summen unter der Haut":Alles wie elektrisiert

Stephan Lohse: "Das Summen unter der Haut": Es ist Sommer 1977 in Lohses Roman, das heißt Schule, Baden, Party, Schlägereien, ein bisschen Flirten.

Es ist Sommer 1977 in Lohses Roman, das heißt Schule, Baden, Party, Schlägereien, ein bisschen Flirten.

(Foto: mauritius images / Johnér)

Der Schauspieler und Autor Stephan Lohse erzählt in "Das Summen unter der Haut" wundervoll von erster Liebe.

Von Gustav Seibt

Es gibt Bücher, die man am liebsten nur kurz loben würde, ohne langes kritisches Vorbeten. Aber damit daraus eine Rezension wird, müssen eben doch ein paar Worte verloren werden. Worte verloren, ungewohnt passend in so einem Fall. Also: Stephan Lohses kleiner Roman "Das Summen unter der Haut" ist in seiner Art perfekt. Er kann genau das, was er will. Er ist kein gewaltig anspruchsvolles, sprachsprengendes Meisterwerk, sondern erzählt eine einfache Geschichte auf einfache Weise. In seiner Art dann doch meisterlich. Das große Können des Autors ahnt man, wenn man überlegt, was er zu seinem Zweck alles weggelassen hat, wie schön er durch seine Knappheit erzählt und schreibt.

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