Erinnerungspolitik:Faschist oder Held?

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Pompöses Monument: Das 2007 fertiggestellte Stepan-Bandera-Denkmal in Lwiw misst samt Sockel sieben Meter, der Triumphbogen dahinter ist gar 30 Meter hoch. (Foto: Maciej Luczniewski/imago/ZUMA Press)

Stepan Bandera, die deutsche Erinnerung und russische Kriegspropaganda: Warum die Debatte um den ukrainischen Nationalistenführer aus der Weltkriegszeit von Missverständnissen geprägt ist.

Gastbeitrag von Kai Struve

Seit drei Monaten tobt in der Ukraine der größte Krieg in Europa seit 1945 - mit Zehntausenden Todesopfern, Millionen Flüchtlingen und ukrainischen Großstädten, die durch russischen Beschuss in Schutt und Asche liegen. Und in Deutschland fragen sich gleichzeitig viele, ob die Ukrainer sich ausreichend kritisch mit der Kollaboration mit den Nazis im Zweiten Weltkrieg auseinandergesetzt haben, um unsere Unterstützung zu verdienen.

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