DebatteWieso er nervt

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„‚Sie können es mir ruhig verraten‘, sagte ich, ‚warum keine Juden.‘“ Maxim Biller.
„‚Sie können es mir ruhig verraten‘, sagte ich, ‚warum keine Juden.‘“ Maxim Biller. Thomas Lohnes/Getty Images

Maxim Biller geht mit einem Germanisten essen, schreibt darüber eine Zeitungskolumne – und erntet nicht nur Kritik, sondern auch harte Ressentiments. Was hat er denn da angerichtet?

Gastbeitrag von Jan Süselbeck

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„Biller wieder!“ So ungefähr lauteten die Reaktionen etlicher Leserinnen und Leser der monatlichen Zeit-Kolumne „Über den Linden“. Sie wird von Maxim Biller verfasst, einem der wichtigsten Autoren der deutschsprachig-jüdischen Gegenwartsliteratur. Unter der Überschrift „Und die Juden?“ berichtete Biller in seiner Glosse von einem Berliner Mittagessen mit einem der profiliertesten deutschen Germanisten unserer Zeit, Steffen Martus, einem erfolgreichen und in vorbildlicher Weise produktiven Kollegen, den der Autor dieser Zeilen hier persönlich kennt und schätzt. Martus wird von Biller in seiner Glosse in empfindlicher Weise verspottet.

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