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Statistik des Bühnenvereins:Theater verlieren Publikum

Rund 34,7 Millionen Menschen haben in der Spielzeit 2017/18 Aufführungen deutscher Theater und Sinfonieorchester besucht. Das bedeutet einen Rückgang um rund 800 000 gegenüber dem Vorjahr, wie aus der neuen Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins hervorgeht. Die öffentlich getragenen Theater und Orchester erhielten Zuschüsse in Höhe von etwa 2,7 Milliarden Euro. Im Jahr zuvor waren es rund 2,6 Milliarden Euro, also rund 2,5 Prozent weniger. Die Eigeneinnahmen stiegen um 3,3 Prozent von 550,9 auf 569,3 Millionen Euro. Das prozentuale Einspielergebnis blieb mit 17,8 Prozent gleich. Beim fest angestellten Personal sind die Zahlen erneut leicht um ein Prozent gestiegen, von 44 361 auf 44 821 Mitarbeiter. Insgesamt gab es 65 356 Vorstellungen, im Vorjahr 65 794. Um mehr als neun Prozent gewachsen ist laut Statistik das theaternahe Rahmenprogramm, darunter Programmeinführungen, Publikumsgespräche oder Podiumsdiskussionen. Das zeige, wie sehr die öffentlichen Theater und Orchester daran arbeiteten, "in ihren Städten und Regionen künstlerisch und gesellschaftlich am Ball zu bleiben", sagte der Geschäftsführende Direktor des Deutschen Bühnenvereins, Marc Grandmontagne.