Opern-UraufführungVerspielte Gefühle

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„Ich hatte genug filmische Erfahrung“, sagt Regisseur James Darrah, „um Oper auch in Richtung Film zu lenken“: Samuel Hasselhorn als Peter (vorne) mit Rosie Aldridge als Anubis.
„Ich hatte genug filmische Erfahrung“, sagt Regisseur James Darrah, „um Oper auch in Richtung Film zu lenken“: Samuel Hasselhorn als Peter (vorne) mit Rosie Aldridge als Anubis. (Foto: Bernd Uhlig)

Keine Tränen, kein Schaudern – und gerade deshalb gescheitert: Mit Matthias Pintschers neuem Werk „Das kalte Herz“ an der Berliner Staatsoper wird man nicht warm.

Von Wolfgang Schreiber

Die Staatsoper Unter den Linden in Berlin hat ein Alleinstellungsmerkmal. Hier wurde im Dezember 1925 die Moderne des Musiktheaters gefunden – Alban Bergs prophetischer „Wozzeck“ nach Georg Büchners genialen Textfetzen. Dort erkennt der traurige Held, ein Loser, die Welt: „Der Mensch ist ein Abgrund, es schwindelt Einem, wenn man hinunterschaut.“

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Die Golden Globes zeigen: Ein krisengebeuteltes Hollywood zieht sich gerade auf sich selbst zurück. Die Show macht das aber nicht weniger unterhaltsam.

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